Kategorie: Fechten

07.10.2020

Fechten – nicht nur für die Jüngeren

von: Malte Keiser

Fechten ist wie Radfahren: Das verlernt man nie! Auch nach einer längeren Pause geht die Fähigkeit nicht verloren. Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Kondition und Wendigkeit kommen durch regelmäßiges Training zügig wieder. Man ficht fast wie früher, vielleicht mit kleinen Abstrichen.

In unserer Abteilung gibt es eine kleine Gruppe von Fechtern über 35 Jahren, den sogenannten Senioren. Nein, sie hören noch recht gut und bekommen im Bus oder Bahn noch keinen Sitzplatz angeboten. Sie sind fit und treffen sich regelmäßig mehrmals die Woche zum gemeinsamen Training mit den jugendlichen Mitstreitern. Dem Niveau der Jüngeren können sie gut standhalten, wenn auch vielleicht nicht mehr alles ganz so spritzig ist. Durch Erfahrung gleicht sich das meist wieder aus.

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03.10.2020

Alcedo-Logo der SCI-Abteilung Fechten

Liebe Fechterinnen und Fechter, liebe Eltern und Fechtinteressierte,

eine kurze Erläuterung zu unserem Logo. Vor vielen Jahren haben wir das Alcedo – Projekt ins Leben gerufen und damit erfolgreich neue Fechterinnen und Fechter geworben. Der Anfängerkurs hat sich als Vorzeigeprojekt daraus entwickelt. Für dieses Projekt hatten wir uns eigens ein Logo ausgedacht, das viele von uns bereits als Aufnäher auf der Fechtjacke tragen.

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22.07.2020

Fecht-Training in den Sommerferien 2020

Eine Übersicht der Termine hat Malte an alle über E-Mail verteilt. Falls es hierzu Fragen gibt, wendet euch am Besten direkt an ihn. Seine E-Mail-Adresse findet ihr auf dieser Seite.

13.04.2020

Fecht-Landesmeisterschaften U 20 und Senioren erolgreich

Bad Segeberg. Das erste Fechtsaisonturnier für die Itzehoer Degenfechter hieß zu Beginn gleich offene Landesmeisterschaften der Senioren-Altersklasse und in der U20 Altersklasse. Seit dieser Saison hat der Deutsche Fechterbund eine neue Altersklasseneinteilung und sich damit international angepasst U11, U13, U15, U17, Senioren (20 Jahre und älter) und Veteranen (40 Jahre und älter).

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06.04.2020

Dritter Platz für Judokämpferin Lilli Wojta vom Itzehoer Sportclub (SCI) bei der Deutschen Meisterschaft U 18

Gerade noch rechtzeitig vor der Absage aller Sportveranstaltungen konnte der Deutsche Judobund (DJB) die Deutschen Einzel-Meisterschaften der Jugend A (DEM U 18) in Leipzig und der Junioren (DEM U 21) in Frankfurt/Oder durchführen.

Zu beiden Turnieren hatte sich Lilli Wojta vom SCI durch einen 2. bzw. 3. Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften in ihrer Gewichtsklasse qualifizieren können. (Die Rundschau berichtete.) Begleitet von ihrem Trainer Heiner Philipp sollte Lilli sich jeweils unter 23 Kämpferinnen behaupten.

Bei der U 18 Meisterschaft startete Lilli unglücklich, verlor sie doch gleich das Auftaktmatch völlig unnötig. Dann aber kämpfte sie sich immer besser durch die Trostrunde und erreichte nach fünf Siegen, jeweils vorzeitig in der vierminütigen Kampfzeit, das „kleine Finale“. Hier lieferten sich beide Mädchen einen zähen Fight, bis Lilli nach sieben Minuten im Golden Score die entscheidende Technik ansetzen und die Bronzemedaille nach Itzehoe holen konnte.

Dies blieb leider für beide Turniere die einzige Medaille für Schleswig-Holstein. Eine Woche später startete Lillis bei den Juniorinnen (U 21) wesentlich konzentrierter, gewann zwei Kämpfe, musste dann aber wieder in die Trostrunde und kämpfte sich auch hier wieder in das kleine Finale. Diesmal traf sie aber auf die starke Meisterin aus Niedersachsen, der sie bereits bei der Norddeutschen unterlegen war. So durfte Lilli sich über ihren fünften Platz freuen, für eine U18-Judoka ein tolles Ergebnis.

Die zweite Itzehoer Judoka, die ein Jahr ältere Jana Schädlich, durfte als Norddeutsche Meisterin erstmalig bei den Juniorinnen in ihrer insgesamt am kampfstärksten besetzten Gewichtsklasse gegen 22 Kämpferinnen antreten. Es zeigte sich, dass ihre älteren und erfahreneren Konkurrentinnen noch zu stark für Jana waren. Sie verlor gleich den 1. Kampf, konnte durch einen überzeugenden Sieg in der Trostrunde Hoffnung schöpfen, aber nach einer weiteren Niederlage war für Jana das Turnier beendet. Trost erhielt sie vom Trainer, der sie schon fast auf Augenhöhe zu den anderen Judofrauen sieht, wenn sie denn ihr Potential ganz abrufen würde.